Claudia                                   Erwachen in Port Grimaud

Windirsch-Schuster

© bei der Autorin                                  Er schleicht sich an von draußen heut´ wie immer,

hat hinter sich den Weg durch weite Trassen

und zieht auch hier im Dorf durch alle Gassen,

war rot, wird gold, ist im Moment noch Schimmer.

 

Schon leuchtend schaut er direkt in mein Zimmer,

will meine Füße frech und gierig fassen.

Ich wack´le mit den Zeh´n, will ihn nicht lassen.

Er wirft sie an die Wand - es kommt noch schlimmer:

 

Jetzt nimmt er auch noch Wasser als Komplizen:

versieht mein Heim mit zittrigen Gestalten

und schickt sie vom Kanal bis hier nach oben.

 

Geweckt muss ich vom Laken aus vorspitzen.

Benutzt er frech auch allerhand Gewalten:

Gewalt so sanfter Art erstickt mein Toben.