© bei der Autorin Er
schleicht sich an von draußen heut´ wie immer,
hat hinter sich den Weg durch
weite Trassen
und zieht auch hier im Dorf
durch alle Gassen,
war rot, wird gold, ist im
Moment noch Schimmer.
Schon leuchtend schaut er
direkt in mein Zimmer,
will meine Füße frech und
gierig fassen.
Ich wack´le mit den Zeh´n,
will ihn nicht lassen.
Er wirft sie an die Wand - es
kommt noch schlimmer:
Jetzt nimmt er auch noch
Wasser als Komplizen:
versieht mein Heim mit
zittrigen Gestalten
und schickt sie vom Kanal bis
hier nach oben.
Geweckt muss ich vom Laken aus
vorspitzen.
Benutzt er frech auch
allerhand Gewalten:
Gewalt so sanfter Art erstickt
mein Toben.